Schlagwort: qualitative Sozialforschung
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Internationale, qualitative HIV-Forschung
Vom 6.-9. Juli 2015 fand in Stellenbosch, Südafrika, eine internationale Konferenz zu sozialwissenschaftlicher HIV-Forschung statt („Rhetoric and Reality“). Die Konferenz wurde von ASSHH (Association for the Social Sciences and Humanities in HIV) veranstaltet und fand in dem Tagungszentrum des Stellenbosch Institute for Advanced Study (STIAS) statt. Ich hatte bereits an der letzten ASSHH-Konferenz vor zwei…
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Bloggen in der Sommerpause
Social Media sind ein ‚mixed bag‘: sie eröffnen faszinierende Möglichkeiten für Austausch, Information, Vernetzung und Forschung und sind doch auch etwas unheimlich, da sie Momente des Ungewissen und Unkontrollierbaren einschließen und starke Dynamiken entfalten (können). Ich bin gespannt auf die Erfahrung, hier zu bloggen. In den kommenden Wochen werde ich insbesondere über Konferenzbesuche schreiben, z.B.…
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Was bewegt die Entwicklung der qualitativen Sozialforschung?
In den letzten beiden Monaten habe ich in meinen Blogs anhand der Betrachtung von Einzelphänomenen (Interviews, Medien, Interkulturalität, Handlungsbegriff, Algorithmen) versucht die These zu plausibilisieren, dass die qualitative Sozialforschung sich in vieler Hinsicht tiefgreifend verändert hat. In meinem letzten Blog möchte ich heute diese Deutung der Entwicklung qualitativer Sozialforschung noch eine Stufe weiter treiben und…
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Hat sich die qualitative Sozialforschung tiefgreifend verändert?
Auf den ersten Blick scheint es so (und das wurde auch in den Kommentaren zu meinem Blog sichtbar), als habe die qualitative Sozialforschung in den Anfangsjahren einen Bestand an Methoden entwickelt, der im Laufe der letzten Jahrzehnte nur ausgebaut, verfeinert und verbessert wurde. Die qualitative Sozialforschung (so zumindest der erste Eindruck) ist bei diesem Prozess…
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Um welchen Sinn geht es der qualitativen Sozialforschung?
Mein Plädoyer für mehr Nachdenklichkeit bei dem Einsatz und der Auswertung von Interviews (siehe letzter Blog) sollte kein Aufruf sein, in der Zukunft das zu machen, was die Alten vor 40 Jahren gemacht haben (back to the roots). Sondern es ging mir darum, gemeinsam darüber nachzudenken, ob die heute (fast flächendeckend) anzutreffenden Interviews noch das…