SozBlog

Blog der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

ForGenderCare

  • Selbst(sorge) wissenschaftliche_r Mitarbeiter_innen

    Über die Wissenschaft als Beruf(ung) wurde gerade aus soziologischer Perspektive schon viel geschrieben. Nicht erst seit Max Webers berühmten Aufsatz von 1919 ist der „wilde Hazard“ (ebd.), der die wissenschaftliche Karriere dominiert, prominenter Ankerpunkt für Kritik und Reformbestrebungen. Doch dieser Blogbeitrag soll sich nicht nur dem Weg und Unwegbarkeiten in der academia widmen, sondern vielmehr…

  • Mediale Darstellungen von Vätern in Elternzeit

    Gefällt mir? – Mark Zuckerberg in Elternzeit. Kurz vor der Geburt seiner Tochter Maxima gab Mark Zuckerberg im November 2015 bekannt, dass er Elternzeit nehmen wird. Medienvertreter_innen und Facebook-Nutzer_innen griffen sowohl seine Ankündigung, als auch die Bilder, die er aus seiner Elternzeit postete, begeistert auf. Hat es nur etwas mit dem Teile-alles-mit-allen-Medium Facebook zu tun,…

  • Care und Gender aus historischer Perspektive

    Care-Arbeit wird auch heute noch überwiegend von Frauen betrieben. Im 19. Jahrhundert galt die Bereitschaft, zu pflegen und zu helfen, ganz selbstverständlich als Kompetenz, die dem weiblichen Geschlechtscharakter eingeschrieben war.

  • Mediale Darstellung von Vätern in Elternzeit

    …  am Beispiel der Dokumentation ,Hippe Papas‘ ,Neue‘, ,aktive‘ oder auch ,engagierte Väter‘, so scheint es, gibt es immer mehr – zumindest sind sie in aller Munde. Anne von Friesen spricht gar von einer „stille[n] Revolution der jungen Väter“ (2015) und der CEO von Facebook, Mark Zuckerberg, veröffentlicht Fotos mit sich und seiner im Dezember…

  • All this talk of getting old – Ein Kommentar zu Technik und Care

    Wie wird das bloß alles werden, wenn wir mal alt sind? Nicht erst seit gestern denken Forscher_innen darüber nach, wie in Zukunft das immer stärker technisierte und digitalisierte Leben hier in unseren post-industriellen, westlichen Gesellschaften aussehen könnte. Einerseits sind Entwicklungen, die unter das Buzzword Industrie 4.0 fallen, die die Arbeits- und Produktionsbedingungen deutlich zu verändern…

  • Pflegepolitik und die Frage nach gesellschaftlicher Fürsorgeverantwortung

    Angesichts vielfältiger gesellschaftlicher und politischer Transformationsprozesse werden die Fragen nach den Rahmenbedingungen, Möglichkeiten und Grenzen von bezahlter und unbezahlter Pflegearbeit immer wichtiger. Im Gegensatz zu dem breit diskutierten (vermeintlichen) Wandel im Leitbild der Familienpolitik wird die Debatte um die Zuständigkeit für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen und die damit verbundenen Strukturen sozialer Ungleichheit allenfalls in Fachkreisen…

  • Entscheidungen für das Lebensende: Ein Zusammenspiel von Autonomie und Angewiesenheit. Und Geschlecht?

    Stellen Sie sich vor, Sie stoßen mit Ihrem Fahrrad beim Abbiegen auf einer Kreuzung mit einem Auto zusammen, erleiden ein Schädel-Hirn-Trauma, Halswirbel sind verletzt, Sie sind am Unfallort nicht ansprechbar. Sie werden noch an Ort und Stelle von Rettungssanitätern erfolgreich stabilisiert, in ein Krankenhaus gebracht und einer stundenlangen lebensrettenden Operation unterzogen. Schließlich versetzt man Sie…

  • „Family Business“ – Ein Kommentar zum Dokumentarfilm von Christiane Büchner

    Family als business? Family durch business? Family neben business? Ja, irgendwie alles. In dem ab 28. Januar in den Kinos laufenden Dokumentarfilm von Regisseurin Christiane Büchner geht es um eine polnische Pflegekraft, die zu Beginn zwei Monate, später einen Monat am Stück bei einer deutschen Rentnerin lebt um sie rund um die Uhr zu pflegen.

  • Care, Gender, und am Leben bleiben. Am Beispiel des Seepferdchens.

    Alle mögen Seepferdchen. Zumindest Alle, die fürsorgliche Väter schätzen, die romantische Balztänze (Damenwahl oder nicht?) im Repertoire haben und ihre Farbe je nach Stimmung wechseln können (diese Auffassung ist hier z.B. nachzulesen). Was Seepferdchen in der Schwangerschaft erleben und tun, steht im Widerspruch zu zeitgenössischen  Zeugungstheorien: die Männchen erledigen das, was allgemein als Weiblichkeitsmarker par…

  • Care – das ewig gleiche Lied?

    Die einen sagen, es war früher vieles besser in Familien – Beziehungen waren verlässlicher, Ehen wurden seltener geschieden, es gab mehr gemeinsame Zeiten, Eltern und Kinder standen nicht so unter Leistungsdruck, der Alltag war weniger kompliziert. Und das stimmt auch irgendwie. Aber nur irgendwie, denn ebenso stimmt das Gegenteil. Wer will schon bestreiten, dass früher…

  • …Elter sein dagegen sehr

    Sind Väter die besseren Mütter? fragte das Wochenmagazin Der Spiegel in seiner Weihnachtsausgabe 2015. Woraufhin – erwartbar – eine kleine erboste Reaktionswelle durch unsere mediale Echokammer ging: Überwiegend kritisch, manchmal enttäuscht und bisweilen lakonisch-zynisch kommentierten online-dads die Texte im Spiegel. Die online-moms waren – nicht minder erwartbar – noch lakonischer und verärgerter. 

  • Niemand kümmert sich

    Na? Wie ging es Ihnen in dieser Feiertags-Saison? Haben Sie die Gans gut verdaut? Oder doch darüber gestritten, was auf die festliche Tafel kommt? Ob Essen, Timing und Ausmaß der Bescherung, Kirchgang, Fernsehprogramm … Wenn die Familie – was auch immer das sein mag (und davon wird in den kommenden Wochen noch vielfach die Rede sein) –…

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