SozBlog

Blog der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Monat: Februar 2013

  • Was bewegt die Entwicklung der qualitativen Sozialforschung?

    In den letzten beiden Monaten habe ich in meinen Blogs anhand der Betrachtung von Einzelphänomenen (Interviews, Medien, Interkulturalität, Handlungsbegriff, Algorithmen) versucht die These zu plausibilisieren, dass die qualitative Sozialforschung sich in vieler Hinsicht tiefgreifend verändert hat. In meinem letzten Blog möchte ich heute diese Deutung der Entwicklung qualitativer Sozialforschung noch eine Stufe weiter treiben und…

  • Algorithmen als autonome Akteure?

    Im letzten Blog habe ich den ‚verdünnten’ Handlungsbegriff in einige Bereichen der qualitativen Sozialforschung kritisiert. Besonders deutlich zeigen sich die Folgen eines solchen Handlungsbegriffs in der neueren sozialwissenschaftlichen Diskussion über die Dynamik des Finanzmarktes. Dort ist nämlich ein neuer Kandidat für die Akteursrolle aufgetaucht, dem oft eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Gesellschaft der…

  • Vom handelnden Subjekt zur Agency?

    In einem früheren Blog hatte ich bereits behauptet, dass bedingt durch die technischen Aufzeichnungsmedien in der qualitativen Sozialforschung schon sehr früh aus dem komplexen kommunikativem Handeln ein ‚Text’ wurde. Dies führte, so die hier vertretene These, sowohl zur Ausbildung eines ‚dünnen’ Handlungsbegriffs als auch zur Ausbildung eines ‚dünnen’ Akteursbegriffs als auch zum weitgehenden Verschwinden des…

  • Machen Mixed Methods Sinn?

    Im letzten Blog habe ich versucht, sehr allgemeine Entwicklungen der qualitativen Soziologie zu beschreiben, die in den letzten Jahrzehnten zu beobachten sind. Eine dieser (bedeutsamen) Entwicklungen ist die projekt- und fragenspezifische Verbindung mit den quantitativen Methoden (Mixed Methods) – gegen die es erst einmal nichts zu sagen gibt.

  • Hat sich die qualitative Sozialforschung tiefgreifend verändert?

    Auf den ersten Blick scheint es so (und das wurde auch in den Kommentaren zu meinem Blog sichtbar), als habe die qualitative Sozialforschung in den Anfangsjahren einen Bestand an Methoden entwickelt, der im Laufe der letzten Jahrzehnte nur ausgebaut, verfeinert und verbessert wurde. Die qualitative Sozialforschung (so zumindest der erste Eindruck) ist bei diesem Prozess…

  • Um welchen Sinn geht es der qualitativen Sozialforschung?

    Mein Plädoyer für mehr Nachdenklichkeit bei dem Einsatz und der Auswertung von Interviews (siehe letzter Blog) sollte kein Aufruf sein, in der Zukunft das zu machen, was die Alten vor 40 Jahren gemacht haben (back to the roots). Sondern es ging mir darum, gemeinsam darüber nachzudenken, ob die heute (fast flächendeckend) anzutreffenden Interviews noch das…

  • Schaffen Interviews Potjomkinsche Dörfer?

    Im letzten Blog hatte ich die Frage gestellt, ob die Soziologie sich tatsächlich (also empirisch) für alles und jeden interessiert oder ob sie doch nur eine dürftige Karte der Gesellschaft zeichnet, die eine Fülle von weißen Flecken aufweist. Heute möchte an einer anderen Stelle ansetzen und fragen, ob sich die Leistungsfähigkeit des am meisten genutzten…

  • Interessiert sich die Soziologie wirklich für alles und jedes?

    Fast vier Wochen ging es hier vor allem um das Bloggen und das Trollen, Themen also, die sicherlich für Soziologen und Soziologen von Bedeutung sind – jedoch nicht zum deren Kerngeschäft gehören. Die nächsten vier Wochen möchte ich nutzen, (wie anfangs angekündigt) über die aktuellen Probleme der Sozialforschung zu schreiben und zu diskutieren. Dabei werde…

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