SozBlog

Blog der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Kategorie: Soziologie

  • „Family Business“ – Ein Kommentar zum Dokumentarfilm von Christiane Büchner

    Family als business? Family durch business? Family neben business? Ja, irgendwie alles. In dem ab 28. Januar in den Kinos laufenden Dokumentarfilm von Regisseurin Christiane Büchner geht es um eine polnische Pflegekraft, die zu Beginn zwei Monate, später einen Monat am Stück bei einer deutschen Rentnerin lebt um sie rund um die Uhr zu pflegen.

  • Care, Gender, und am Leben bleiben. Am Beispiel des Seepferdchens.

    Alle mögen Seepferdchen. Zumindest Alle, die fürsorgliche Väter schätzen, die romantische Balztänze (Damenwahl oder nicht?) im Repertoire haben und ihre Farbe je nach Stimmung wechseln können (diese Auffassung ist hier z.B. nachzulesen). Was Seepferdchen in der Schwangerschaft erleben und tun, steht im Widerspruch zu zeitgenössischen  Zeugungstheorien: die Männchen erledigen das, was allgemein als Weiblichkeitsmarker par…

  • Care – das ewig gleiche Lied?

    Die einen sagen, es war früher vieles besser in Familien – Beziehungen waren verlässlicher, Ehen wurden seltener geschieden, es gab mehr gemeinsame Zeiten, Eltern und Kinder standen nicht so unter Leistungsdruck, der Alltag war weniger kompliziert. Und das stimmt auch irgendwie. Aber nur irgendwie, denn ebenso stimmt das Gegenteil. Wer will schon bestreiten, dass früher…

  • …Elter sein dagegen sehr

    Sind Väter die besseren Mütter? fragte das Wochenmagazin Der Spiegel in seiner Weihnachtsausgabe 2015. Woraufhin – erwartbar – eine kleine erboste Reaktionswelle durch unsere mediale Echokammer ging: Überwiegend kritisch, manchmal enttäuscht und bisweilen lakonisch-zynisch kommentierten online-dads die Texte im Spiegel. Die online-moms waren – nicht minder erwartbar – noch lakonischer und verärgerter. 

  • Niemand kümmert sich

    Na? Wie ging es Ihnen in dieser Feiertags-Saison? Haben Sie die Gans gut verdaut? Oder doch darüber gestritten, was auf die festliche Tafel kommt? Ob Essen, Timing und Ausmaß der Bescherung, Kirchgang, Fernsehprogramm … Wenn die Familie – was auch immer das sein mag (und davon wird in den kommenden Wochen noch vielfach die Rede sein) –…

  • Geschlossene Gesellschaften – ohne Fragezeichen? Das Thema des nächsten Soziologiekongresses

    Sozblog 2 Geschlossene Gesellschaften – ohne Fragezeichen? Was kommuniziert die Soziologie mit diesem Thema des nächsten Soziologiekongresses? O weh! Wir sehen uns in einer „geschlossenen Gesellschaft“ leben, schlimmer noch, überall in „geschlossenen Gesellschaften“. Ohne Frage: Das suggeriert die Überschrift des Themenpapiers der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Wurde die Gesellschaft noch um die Jahrtausendwende als „grenzenlose…

  • „Drei Stile des Bloggens: Professional – Personal – Public Sociology“

    Sozblog 1: „Drei Stile des Bloggens“ Intro: Bloggen ist für mich eine ganz neue Praxis. Am besten fängt man einfach damit an; nur so kann man Erfahrungen sammeln – frei nach Kleist: Über die Verfertigung der Gedanken beim Schreiben! Trotzdem vorweg ein Ergebnis meiner Recherche in alten Sozblogs und anderen benachbarten Blogs: drei Stile und…

  • Nach dem Kongress ist vor dem Kongress Teil 4 – Zur Relevanz flexibler Abgabefristen

    Bei der Verabredung zu einem ersten Nachtreffen fiel uns auf, dass wir bisher einen Teil der Kongresorganisation nicht ausreichend mitbedacht hatten – Die Annahme „Nach dem konkreten Wochenende sind nur noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen“ stellte sich eher als Wunsch, denn als Realität heraus. Schließlich ist eine Kongressorganisation mit dem Veranstaltungswochenende selbst nicht beendet,…

  • Nach dem Kongress ist vor dem Kongress – Teil 3

    Nach all den kleineren und größeren Pannen des Vortages begannen wir den dritten Kongresstag ganz entspannt. Auch die etwas verspätete Backwarenlieferung konnte uns an diesem Tag nicht aus der Fassung bringen. Zumindest schienen sich die Teilnehmenden, die bereits früh am Veranstaltungsort eintrafen nicht an den nicht ganz frischen Brötchen zu stören. Durch Gespräche mit den…

  • Nach dem Kongress ist vor dem Kongress – Teil 2

    Nachdem die Aufregung über den Auftakt verflossen war, begann der Freitag – der zweite Kongresstag, aber der erste mit ‚regulärem‘ Programm – mit neuen Aufgaben. Das Aufschließen der Gebäude und die Vorbereitung des Kaffees für die noch nicht ganz so wachen Teilnehmenden, war dabei die leichtere Übung. Bei all dem Trubel um die Eröffnungsveranstaltung hatten…

  • Nach dem Kongress ist vor dem Kongress – Teil 1

    6. Oktober 2015 – das Orgateam atmet auf: Der Kongress ist gut gelaufen, es gab keine größeren Pannen, Ausgeliehenes ist zurück gegeben und aufgeräumt haben wir auch schon. Wir können es kaum fassen: viel Lob, wenig Kritik und nach mehreren Wochen wieder einen gemütlichen Tag zu Hause verbringen. Aber vielleicht lieber erst mal zum Anfang.…

  • „Oh stimmt, da war ja was…“

    Dieser Beitrag beleuchtet die Organisation eines Kongresses aus studentischer Sicht. Inzwischen rückt der 5. Studentische Soziologiekongress in greifbare Nähe und als Organisierende können wir nun auf eine fast zweijährige Planungsphase zurückblicken. Bereits beim 4. Studentischen Soziologiekongress 2013 in Bamberg haben wir uns die ersten Gedanken darüber gemacht, wie wir uns als potenzielles Organisationsteam und den…

  • Was ist der Studentische Soziologiekongress? – Ein erster Eindruck davon, ‚was wir hier eigentlich so machen‘.

    Der Studentische Soziologiekongress – eine der wichtigsten deutschsprachigen Nachwuchsveranstaltungen im sozialwissenschaftlichen Bereich – findet alle zwei Jahre, abwechselnd zum DGS-Kongress statt. Die bisherigen Kongresse in Halle, München, Berlin und Bamberg erfreuten sich bei den Teilnehmenden hoher Beliebtheit. Zu dem Thema „DENKEN ÜBER(-)DENKEN“, erwarten auch wir in Tübingen wieder zwischen 250 und 300 BesucherInnen. Durch seinen…

  • Qualitative Forschung / Forschungsethik / Streitpunkt: Digitale Archivierung

    Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin dafür, aber nicht als Standard, sondern als Option. Aber erst mal einen Schritt zurück: worum geht es in der Debatte und wo liegt das Problem? Die digitale Archivierung von sozialwissenschaftlichen Forschungsdaten ist mittlerweile alltägliche Praxis – in der quantitativen Forschung sowieso, und auch in der qualitativen Forschung…

  • „Race“-Kategorien re/visited

    Ein Gedankenexperiment: Stellen Sie sich vor, Sie melden sich zu einer Fortbildung an und füllen ein Formular aus. Sie machen Angaben zu Ihrem Namen, Geschlecht, Alter, Ausbildung, Rasse, Beruf, … ups – wie bitte, zu was? Zu meiner „Rasse“?? Während die anderen aufgeführten Kategorien Ihnen evtl. nicht unproblematisch erscheinen, so finden sie doch im deutschen…

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