Schaffen Interviews Potjomkinsche Dörfer?

Im letzten Blog hatte ich die Frage gestellt, ob die Soziologie sich tatsächlich (also empirisch) für alles und jeden interessiert oder ob sie doch nur eine dürftige Karte der Gesellschaft zeichnet, die eine Fülle von weißen Flecken aufweist. Heute möchte an einer anderen Stelle ansetzen und fragen, ob sich die Leistungsfähigkeit des am meisten genutzten Datenerhebungsverfahren der Sozialforschung, also die Leistungsfähigkeit des Interviews, in den letzten Jahrzehnten nicht deutlich abgenutzt hat. Es fragt sich nämlich, ob das Interview (auch weil die Beforschten gelernt haben, mit dem Interview strategisch umzugehen) noch geeignet ist, die soziale und/oder die subjektive Wirklichkeit der Befragten zu erfassen – wenn es das dann jemals wirklich geleistet hat.

Die Allgegenwart und die Dominanz der Interviews in der qualitativen wie quantitativen Sozialforschung hat (aus meiner Sicht) wenig damit zu tun, dass Interviews ein besonders gutes und effektives Mittel der Sozialforschung zur Erfassung der sozialen Wirklichkeit sind – im Gegenteil: das Interview ist ein besonders spezifisches Mittel, dessen Einsatz nur bei besonderen Fragestellungen angemessen ist. Das ist auch völlig unstrittig – zumindest in der Fachliteratur.

Die aktuelle und unübersehbare Dominanz der Interviews hat vor allem damit zu tun, dass Interviews in mehrerer Hinsicht besonders ‚kostengünstige’ Mittel der Datenerhebung sind – was sie nicht nur für Qualifikationsarbeiten so attraktiv macht. Interviews sind nämlich ohne allzu großen Aufwand vorbereitet und durchgeführt: Man bekommt (heute) leicht Menschen, die bereit sind, Interviews zu geben. Interviews sind (seit es die entsprechende Software gibt), schnell zu transkribieren und sie sind scheinbar (seit es die entsprechende Software gibt) zügig auszuwerten oder besser: zu vercoden – selbst in großer Zahl. Letzteres bringt den enormen Vorteil mit sich, dass selbst qualitativ Forschende ihre Ergebnisse mit Zahlen ‚veredeln’ können. Zudem können die so aufgearbeiteten Interviews sich besser mit den Mixed Methods verbinden lassen. Beides, nämlich die scheinbare Quantifizierung und die Nutzbarkeit für Mixed Methods, erhöht zur Zeit die Chancen auf eine Drittmittelförderung.

Dabei war das Interview und das sensitive Interviewen in den frühen 1970ern einmal als Gegenentwurf zum damals vorherrschenden Fragebogen entworfen worden – gerade weil man zu Recht der Ansicht war, dass Fragebogen und Leitfaden mehr über das Wissen der Interviewer sagen als über das der Befragten. Die ‚Beleber’ des Interviews als sozialwissenschaftliche Methode der Datenerhebung in Deutschland (welche explizit an die Erfahrungen der Chicago-School anknüpfen)  – also vor allem Fritz Schütze – wussten, dass man erst einmal eine gute Beziehung zum Gegenüber aufbauen und ihn dann (am besten über die Thematisierung eines Epiphänomens) zu Stehgreiferzählungen motivieren muss, will man etwas Verlässliches über dessen Leben und dessen Erlebnisse erfahren.

Heute kommen Sozialforscher/innen gerne direkt zur Sache – fragen direkt und unverblümt danach, was sie interessiert und nennen das dann z.B. themenzentriertes oder fokussiertes Interview. Oft kommt dann noch ein Leitfaden hinzu, der (nicht nur) dem Interviewer/ der Interviewerin den Weg weist.  Besonders beliebt sind Telefoninterviews geworden, die man von darauf spezialisierten Unternehmen durchführen lässt. Eine so angelegte Datenerhebung führt dann schnell zu Phantasieantworten, auch dann, wenn man nur wissen will, wie oft sich jemand die Zähne putzt. Aber noch kreativer fallen die Antworten aus, wenn man z.B. von Lehrer/innen erfragt, ob sie Vorbehalte gegen Migrantenkinder hätten, oder wenn man von Wissenschaftler/innen wissen möchte, ob sie Drogen (Ritalin, Kokain etc.) nehmen oder von Managern, ob sie Geschenke annehmen oder geben. (Ich habe versucht, hier Beispiele zu wählen, die m.E. nicht aktuell erforscht werden – will ich doch nicht ein konkretes Projekt kritisieren. Sollte ich mich getäuscht haben, geschah dies nicht absichtlich.)

Seit den Kindertagen der Sozialforschung ist bekannt, dass Interviews (trotz der oben beschrieben Maßnahmen aus den Anfangstagen des Intervieweinsatzes) keineswegs kondensierte Abbildungen der erzählten Wirklichkeit sind, sondern selektive Darstellungen, die selbst wieder gesellschaftlich verankerten Erzählstrukturen, den Anforderungen an die kommunikative Gattung ‚Interview’ und natürlich der Identitätsarbeit des Erzählenden und der Mitarbeit des Interviewer verpflichtet sind – weshalb sie immer mit Bedacht und Vorsicht (hermeneutisch) zu analysieren sind.

Neu ist, dass sich die soziale Situation ‚Interview’ in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt hat – auch dort wird (wie bei den Organisationen – siehe mein Blog http://soziologie.de/blog/?p=910) zunehmend Darstellungspolitik in eigener Sache betrieben. War es in den 1960er und 1970er Jahren noch recht schwierig, Menschen dazu zu bewegen, gegenüber Wissenschaftlern/innen über ihr Leben oder ihre Erfahrungen in einer längeren Erzählung zu berichten (Interviews zu geben, ist nämlich keine gewachsene alltägliche Kulturpraktik mit langer Tradition, sondern ist eine an moderne Aufzeichnungsmedien gebundene Erzähltechnik, die erst mit der Allpräsenz der Medien alltäglich geworden ist), so macht es heute kaum mehr Probleme, Interviewpartner zu finden. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass all jenen, die etwas in ein Mikrophon sagen dürfen, eine gewisse Bedeutsamkeit zugesprochen wird – weshalb das Geben von Interviews ein gutes Mittel der ‚Identitätsarbeit’ („Wer bin ich für andere?“) geworden ist.

Vor allem Letzteres ist für die soziologische Forschung bedeutsam: Interviewte entsprechen immer weniger ihrer von den Wissenschaftlern/innen zugedachten Rolle (und rekapitulieren ihre Erinnerungen), sondern haben (auch wegen der Diffundierung sozialwissenschaftlichen Wissens in das Alltagswissen) gelernt, dass jede Art von Kommunikation etwas über einen selbst aussagt. Deshalb überlegen auch sie genau, was sie wem wie sagen: Erst kommt deshalb (vor dem Interview) die Analyse der eigenen Interessen, dann kommt die Analyse der ‚Zielgruppe’ (Wissenschaft), dann die Konzeption der eigenen Gesprächsstrategie. Die Interviewten geben heute deshalb sehr viel weniger ‚naiv’ Interviews.

Die Befragten sind immer seltener Menschen, die bereit sind, der Wissenschaft ‚einfach so’ zu helfen, indem sie über ihr Leben freiwillig und ausgiebig Auskunft geben, sondern immer öfter Menschen, die mit ihren Interviews eigene Ziele verfolgen. Der in der Sozialforschung weit verbreitete Glaube an die ‚Allmacht’ von Interviews erscheint mir manchmal als moderner Fideismus – also als Verzicht des Einsatzes der Vernunft zugunsten des Glaubens an den Kanon der Wissenschaft.

Aus meiner Sicht sollte sich die Sozialforschung deshalb sehr viel mehr mit der Geschichte ihrer gesellschaftlichen Aneignung beschäftigen und prüfen wie die (frühere) Praxis der Sozialforschung und deren Aneignung die (aktuelle) Praxis der Sozialforschung verändert hat. Nicht nur Forscher/innen lernen etwas über die Beforschten, sondern auch die Beforschten lernen etwas über die Forscher/innen. Und deshalb mag sich die Soziologie zwar für alles und jeden interessieren, aber sie bekommt nicht (mehr) alles und jeden zu sehen.

Deshalb erinnert mich das, was die Soziologie heute oft (aufgrund der softwaregestützten Auswertung von fokussierten, themenzentrierten u.ä. Interviews) zu sehen bekommt, an die Dörfer, die Feldmarschall Potjomkin im Jahr 1787 vor dem Besuch der Zarin Katharina II im neu eroberten Krimgebiet entlang ihrer Wegstrecke in aller Eile errichten ließ. Die Dörfer bestanden (wie in vielen Hollywoodstreifen) nur aus bemalten, gut aussehenden Fassaden (ohne Räume und auch ohne Leben). So entstand für die außen vorbeigehenden Besucher der Schein blühenden Lebens. Die entscheidende Frage für die soziologische Sozialforschung ist, was ihr heute (vermittelt von strategisch operierenden Organisationen wie Menschen) von der Wirklichkeit gezeigt wird und ob es ihr (noch) möglich ist, mit Hilfe von Interviews mehr als die Fassaden zu sehen.

Für die Debatte um die Verlässlichkeit von Interviews als sozialwissenschaftliche Daten folgt daraus, dass noch sehr viel deutlicher geklärt werden muss, für welche Untersuchungsziele das Interview das geeignete Datenerhebungsverfahren ist oder genauer: für welche Ziele welches Interview das geeignete Datenerhebungsverfahren ist. Und es wird wichtig sein, diese Einschätzungen auch ernst zu nehmen.

12 Gedanken zu „Schaffen Interviews Potjomkinsche Dörfer?“

  1. Mir scheint keine Methode für sich genommen, ist in der Lage Realitäten angemessen zu rekontruieren.
    Ob „Mixed Methods“ oder „Triangulation“ oder auch einfach nur Mehrperspektivität: je dichter ich die Realität beschreiben möchte, je mehr ich von der Erlebenswelt, dem Sinn- und Werterleben von Menschen erfahren möchte, desto mehr Analysen muss ich einfließen lassen.

    Eine Kombination aus (teilnehmender) Beobachtung, Experteninterviews und wo möglich Gruppendiskussionen kontrastiert mit Artefaktanalyse und synchronen wie diachronen Vergleichen wäre sicherlich angebracht. Nur wer soll das leisten können? Wo ist die Milliardärsstiftung, die intrinsisch motivierte Wissenschaftler finanziert? Wo das öffentliche Interesse, das Wissenschaftlern den (finanziellen) Spielraum für nötige Grundlagenforschung zur Verfügung stellt?

    Die Verkürzung theoretischer wie methodologischer Überlegungen sehe ich weniger in der Möglichkeit mit Interviews schneller und einfacher Ergebnisse zu produzieren, als im Zwang schneller und einfacher Ergebnisse zu produzieren.

  2. Nur eine Anmerkung zu folgendem Satz:
    „Die Befragten sind immer seltener Menschen, die bereit sind, der Wissenschaft ‚einfach so’ zu helfen, indem sie über ihr Leben freiwillig und ausgiebig Auskunft geben, sondern immer öfter Menschen, die mit ihren Interviews eigene Ziele verfolgen“

    Das kommt wohl sicher darauf an, welche „Zielgruppen“ man zu welcher Thematik befragt. Welche (gesellschaftlich relevanten) „Ziele“ verfolgen z.B. Großmütter, die man zu ihrer Familiengeschichte interviewt?

    1. „Welche (gesellschaftlich relevanten) “Ziele” verfolgen z.B. Großmütter, die man zu ihrer Familiengeschichte interviewt?“

      Werden die Großmütter zu ihrer Familiengeschichte während 1933-1945 befragt, leuchtet es umgehend ein, dass „Opa kein Nazi war“ http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/ZG-2002-127 und durchaus eigene Ziele verfolgt werden. Und sei es nur aus Gründen des Selbstwertschutzes bzw. der Abwehr selbstwertgefährdender Erinnerungen.

      Ob wir nun alle Theater spielen, ob Männerblicke auf Frauenkörper treffen, ob ErzählerInnen um Anerkennung kämpfen, ob Menschen gehorsamsbereit gegenüber Autoritäten sind – mir scheint als gäbe es unzählige Motivationen und Notwendigkeiten in Interviews eigene Ziele zu verfolgen.

      Noch ein Wort zur Veränderung. Ich schätze es ist nicht zu weit hegeholt, mit Blick auf facebook und andere social media Unternehmen, zu behaupten, das Image-Building wird immer wichtiger. Sicher; grundlegend hat es das schon immer gegeben. Die Vermutung liegt nicht ganz fern in der positiven Selbstdarstellung eine anthropologische Konstante zu verorten.

      Doch ist es von unbewußter – weil ungewußter – Selbstdarstellung hin zur selbstreflexiven Inszenierung ein qualitativer Unterschied.
      Wenn wir fast alles aus den Massenmedien wissen, dann bilden diese eben auch unsere Vorstellungen davon, wie wir uns zu eben diesen zu verhalten haben.
      Wie wirkungsmächtig solche Vorstellungen sind, kann man z.B. an den Generationen beobachten, die mit Germanys Next Topmodel und DSDS aufgewachsen und „fernsehsozialisiert“ sind. Da fehlt dann kritische Distanz völlig. Und geadelt wird das dann mit der Nominierung für den Grimme Preis von Apologeten des „Sozialexperiments“. http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1621

      So ist die Selbstdarstellung nicht mehr Mittel zum Zweck und damit auch an Relativierungen gebunden, sondern sie wird Selbstzweck. Durch diese Loslösung fällt dann auch die Frage nach der Verfolgung von Zielen weg. Es gibt kein Ziel jenseits der Selbstsarstellung. Jedes Interview ist Image-Building. Jede Kamera ist Aufmerksamkeit – nicht für Fähigkeiten und Fertigkeiten – sondern für das den Erwartungen enstprechende Bild eines Menschen.

      Insofern und um es kurz zu machen:
      a) Es gibt unzählige Gründe eigene Ziele in Interviews zu verfolgen.
      b) Der Zwang und der Wille zur Selbstinszenierung nehmen massiv zu.

  3. Ich bin mir nicht sicher, aber irgendwie klingt das alles ziemlich fern. auch mit moderner Software müssen TutorInnen heute häufig die O
    Interviews abtippen, die von arrivierten WissenschaftlerInnen geführt wurden. Ob das schnell geht, interessiert beim Schreiben des Abschlussberichts wahrscheinlich nicht.

    Und wieso es so gravierend anders sein soll als frühere Interview-Situationen (Selbst-Darstellung, etc.) kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Natürlich ist es schon ein Indikator für irgendeine Relevanz, wenn sich eine wissenschaftliche Disziplin für einE InterviewpartnerIn interessiert, aber war das früher anders? Ich habe meine Zweifel.

    Insbesondere bei nicht-populärer Forschung zu m.M.n. interessanten Themen ist der Feldzugang auch heute nicht wirklich einfach oder im Handumdrehen erledigt, bei einer „modernen“ Soziologie, die sich mit fragen der Marktforschung und des sonst so gepflegten Konsens auseinandersetzt kann ein Interview natürlich schnell langweilige Ergebnisse produzieren (mit scheinbar voraussagbarem Ergebnis).

    back to the roots also? Nicht sicher.

    1. Es geht sicher nicht darum, das zu machen, was die Alten gemacht haben (back to the roots). Sondern es geht darum zu prüfen, ob die heute (fast flächendeckend) anzutreffenden Interviews noch das erreichen, was sie einmal erreichen sollten. Und das tun sie nicht mehr. Dann wäre es wichtig zu überlegen, wie die Interviews unter den aktuellen Bedingungen das erreichen können, was sie erreichen sollen. Angesichts der teils gravierenden Folgen, die sozialwissenschaftliche Studien haben, ist eine methodologische Gedankenlosigkeit unangebracht.

  4. Ich stimme der Interviewkritik voll und ganz zu, umsomehr bin ich dann doch immer wieder enttäuscht, wenn mir jemand was von PRaxistheorie erzählt und in seiner Empirie dann wieder nur Interviews macht…

    Zu einem anderen Aspekt der vermutlich eher zum letzten Beitrag passt,mir ist heute folgender Blog Eintrag von FeFe, einem Akteur aus der Hacker Szene über den Weg gelaufen:

    http://blog.fefe.de/?ts=afed4222

    hier sieht man sehr schön, wie sich diese „Bewegung“ von den Soziologen (zu Recht!?) bedroht sieht, und sich auch entsprechend beginnt darauf einzustellen. Unternehmen fahren ähnliche Strategien ja schon länger. Muss der Soziologe nun doch vollends zum Spion werden ? (siehe Bergers Einladung zur Soziologie)

    1. Danke für den link. Wichtig daran ist, dass er noch einmal deutlich macht, dass es neben der universitären Forschung auch noch einen (mittlerweile großen) Markt an Forschung gibt, welche von Instituten durchgeführt wird, die sich über (öffentliche wie private) Aufträge finanzieren. Das ist ein sehr mühsames und kein einfaches Geschäft, da es dort oft keine Festanstellungen gibt, sondern die Mitarbeiter/innen sich ihren Arbeitsplatz immer wieder neu (durch das Schreiben von Anträgen oder Auftragsakquise) erarbeiten müssen. Über den Alltag der Forschung in diesen Forschungsinstituten wissen wir nichts.

      Auch diese Forschung schafft das Bild der Sozialforschung in Deutschland.

  5. In Ihrem Artikel erwähnen Sie:

    „Interviews sind (seit es die entsprechende Software gibt), schnell zu transkribieren und sie sind scheinbar (seit es die entsprechende Software gibt) zügig auszuwerten oder besser: zu vercoden – selbst in großer Zahl. Letzteres bringt den enormen Vorteil mit sich, dass selbst qualitativ Forschende ihre Ergebnisse mit Zahlen ‚veredeln’ können.“

    Ich stimme Ihnen hier tendentiell erst einmal zu, würde aber sogar noch weiter gehen: Sie sind SCHEINBAR schnell zu planen, durchzuführen, zu transkribieren und auszuwerten. Diese Oberflächlichkeit im Umgang mit Interviews hat zur Verbreitung der Technik enorm beigetragen.

    Was mir bei Interviews in Unternehmen immer wieder besonders auffällt, ist genau die von Ihnen erwähnte Selbstdarstellung. Es ist äußerst schwierig an Partner zu gelangen, denen es tatsächlich um eine Teilnahme im Rahmen einer Problemlösung (z.T. auch für die beteiligten Unternehmen selber) geht und nicht um die Selbstdarstellung gegenüber Forschern(!).

    1. „Diese Oberflächlichkeit im Umgang mit Interviews hat zur Verbreitung der Technik enorm beigetragen.“

      Das stimme ich Ihnen zu. Aber auch andersherum wird ein Schuh daraus: Die Verbreitung der Technik hat zu einem oberflächlichem Umgang mit den Interviews geführt.

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