Debattenbeitrag: Bedrohte Meinungsvielfalt an deutschen Universitäten? Impulse für eine pluralistische Fachdebatte

Paula-Irene Villa, Richard Traunmüller & Matthias Revers 

TEIL 1

Paula-Irene Villa, LMU München und DGS Vorsitzende seit April 2021
Richard Traunmüller, Universität Mannheim
Matthias Revers, University Leeds

haben im Februar 2021 gemeinsam einen längeren Artikel zum Thema und, vor allem, zur empirischen Beforschung von ‚Cancel Culture / Meinungsvielfalt an Unis‘ verfasst. Sie vertreten darin unterschiedliche Positionen. Und genau das ist der Zweck der Übung: kontroverse Debatte im Fach abseits normativer Reflexe zu führen. Wir Autor_innen hoffen, mit diesem – streitbaren! – paper Impulse für eine solche Debatte zu setzen und sind gespannt auf die Diskussion auch hier im Blog.
Teil 1 und (in 1-2 Wochen) Teil 2 wurden nicht weiter redaktionell oder inhaltlich bearbeitet.

Abstract

Anschließend an die Studie von Revers und Traunmüller (2020) angestoßene Debatte, haben wir uns als Beteiligte zusammengetan, um eine weitere Fachdiskussion über die empirische Forschung zum Themenkomplex “Meinungsfreiheit, Toleranz und Debattenkultur” in der deutschen Hochschullandschaft anzuregen. Zunächst rekapitulieren wir die zentralen  Ergebnisse und Kritiken der Studie, vor allem zum Design, Repräsentativität und Toleranzmessung, und schlagen dann Verbesserungen und weitere Forschungsansätze vor. Grundsätzlich regen wir zur Zusammenarbeit über forschungsparadigmatische Trennlinien an und setzen erste Impulse in diese Richtung.

Is Viewpoint Diversity under Threat at German Universities? Why we need a pluralist sociological debate

Paula-Irene Villa, Richard Traunmüller & Matthias Revers
Abstract

Following the debate initiated by Revers and Traunmüller (2020), we as participants have joined forces to stimulate further sociological discussion on the topic of „freedom of expression, tolerance and debate culture“ in German higher education. We review the key findings and criticism of the study, especially on design, representativeness, and tolerance measurement. We then suggest improvements and further research approaches. Ultimately, we encourage adversarial collaboration across research paradigms and suggest some steps in this direction.

Kontext der Zusammenarbeit

Es geht ein Gespenst um in den Feuilletons. Durch zunehmende Cancel Culture, sich verengende Debatten- und Meinungskorridore, mögliche ‘Schweigespiralen’ (Noelle-Neumann 1980), durch die Forderung nach safe spaces und clean Sprech seien das kritische Abendland, das kritische Denken, das kritische Urteilsvermögen, die Universität in Gefahr – mal wieder. Dagegen wettern andere wiederum, dieser Alarmismus sei lediglich Ausdruck schwindender Privilegien mancher Gruppen, die aggressiv darüber lamentieren, nicht mehr unwidersprochen z.B. rassistische oder sexistische Ansichten vertreten zu können. Diese Debatte ist interessant, sie wird seit Jahren auch in den USA geführt. Sie ist (allerdings) auch von wechselseitigen Missverständnissen, Empörungsrhetorik, Abwehr und Polemik geprägt. Das wird nachvollziehbar vor der Geschichte dieser Debatte, die in den USA schon lange geführt wird, und an der deutlich wird, wie sehr die scheinbar über jeden Zweifel erhabene Verteidigung von Meinungsfreiheit – free speech – und Wissenschaftsfreiheit – on campus – auch dazu genutzt werden kann, Bedrohungs- und Untergangsszenarien zu inszenieren (Manne & Stanley 2015), an der aber auch deutlich wird, wie problematisch manche Politisierung bzw. Moralisierung von Wissenschaft tatsächlich ist (vgl. u.a. die Materialsammlung der ASA https://www.asanet.org/protecting-our-speech).

 

Was also ist empirisch dran an diesen Warnungen? Unter dem Titel “Ist die Meinungsfreiheit an der Universität in Gefahr? Einige vorläufige Befunde anhand eines ‘Most likely case’“ haben wir, Matthias Revers und Richard Traunmüller, Ende letzten Jahres eine Studie (Revers & Traunmüller 2020) vorgelegt, die eine Debatte über die Diskussionskultur an deutschen Universitäten und insbesondere sozialwissenschaftlichen Fachbereichen ausgelöst hat. Auf die Studie, welche open access veröffentlicht wurde und in der Rubrik “Berichte und Diskussionen” erschien, wurde bislang über 15 tausend mal zugegriffen. Sowohl das mediale Echo, als auch die intensiven Reaktionen und Diskussionen – vielfacher Form und Tönung – zeigen, dass es entlang der im Aufsatz verhandelten Stichworte, Fragen, Befunde und Argumente Diskussionsbedarf gibt.

Insbesondere innerhalb der deutschsprachigen Soziologie gab es neben interessierter Würdigung auch kritische Reaktionen auf den Beitrag, einschließlich und vornehmlich angestoßen von der Koautorin des vorliegenden Aufsatzes, Paula-Irene Villa. Sie hat sich insbesondere auf twitter mit Kolleg_innen aus der Soziologie und benachbarten Sozialwissenschaften über Fragestellung, Methode, Ergebnisse und framing des Texten ausgetauscht. Matthias Revers hat sich an dieser geringfügig beteiligt, und so kamen wir zu Dritt in ein Fachgespräch, das wir im Dezember 2020 bei einem ersten virtuellen Treffen produktiv vertieft haben.

Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, gemeinsam soziologisch und als Beteiligte über die Debatte rund um die Studie zu reflektieren und diese in die Soziologie zu tragen, sie im Fach zu verorten und so auch zu professionalisieren. Ganz und gar nicht haben wir dabei im Sinn, dass die breitere Öffentlichkeit – Journalismus, interessierte Publika usw. – nicht auch die verhandelten Themen – Wissenschaftsfreiheit, der Zusammenhang von Normativität, Politik, Wissenschaft, Forschungsthemenkonjunktur usw. selbst und die Soziologie mit  dieser gemeinsam diskutiert. Wichtig scheint uns aber zu sein, dass wir innerhalb des Faches die verhandelten Themen debattieren, und zwar möglichst jenseits normativer Reflexe. In diesem Sinne möchten wir gern zur weiteren Fachdiskussion über Methoden und Kontexte, aber auch Grenzen der empirischen Forschung zum Themenkomplex “Meinungsfreiheit, Toleranz und Debattenkultur” in der deutschen Hochschullandschaft anregen.

 

Zu diesem Zweck haben wir verabredet, weitere empirische Forschung zum Thema ‘Diskussionskultur’ und ‘Perspektivenvielfalt’ in den Sozialwissenschaften zu realisieren. Dabei wollen wir in methodologischer, methodischer und konzeptueller Hinsicht reflexiv(er) vorgehen. Wir sind davon überzeugt, dass sich alles Soziale beforschen lässt, auch Fragen, die uns oder Kolleg:innen womöglich absolut selbst-evident scheinen (z.B. “es gibt einen zunehmendem Konformitätsdruck und Selbstzensur” oder “es gibt keinen Konformitätsdruck und keine Selbstzensur”). Wir sind uns gleichzeitig dessen bewusst, dass Forschung immer auch normative Implikationen und Wirkungen hat, sie setzt Schwerpunkte, blendet Anderes aus, behauptet spezifische ‘soziale Tatsachen’, und sie findet immer in Gesellschaft, als Praxis in Institutionen statt. Dies gilt es als Teil guter Forschung zu explizieren und zur Diskussion zu stellen.

Schließlich ist auch dies der Zweck dieses Beitrags: An einem Thema die enorme Breite und Vielseitigkeit der Soziologie zu ‘testen’, sie miteinander (stärker als bislang) ins (auch und gern kontroverse) Gespräch zu bringen, sie als Bereicherung und nicht als Behinderung zu nutzen. Dass dies punktuell misslingen kann und nicht mit einem Mal getan ist, auch das gehört zur guten Wissenschaft dazu. Gerade insofern wir als Sozialwissenschaftler_innen höchst unterschiedliche Methoden nutzen, ganz verschiedene Forschungsschwerpunkte und auch divergierende normative Standpunkte vertreten, möchten wir uns nicht verachtungsvoll gegeneinander abschotten, sondern das Fachgespräch entlang von Fachfragen voran bringen.

Eine empirische Studie und ihre kritische Rezeption

Die Studie von Revers und Traunmüller (2020) hat an einem konkreten empirischen Fall, Studierende der Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt, die Frage untersucht, ob es empirische Hinweise auf die im öffentlichen Diskurs, im Feuilleton, in den Medien vielfach unterstellte – oder abgewehrte – (Selbst-)Zensur und eine Einschränkung der Meinungsvielfalt gäbe. Werden also manche Themen und Ansichten, manche Begriffe oder (politische) Positionen in der Universität ‘gelöscht’/zensiert, aus Sorge um Stigma oder aus anderen politischen, also nicht fachlich immanenten Gründen vermieden? Wird das Sagbare in deutscher academia eingeschränkt? Dazu wurden items zu Toleranz, Konformismus, Diskussionsbereitschaft bzw. -unwille und Zurückweisungserfahrungen in universitären Debatten operationalisiert und Studierende befragt.

Klar ist, ein solches Design kann nicht die gesamte Breite und Komplexität dessen abbilden, was unter ‘Cancel Culture’ diskutiert wird. Schon allein deshalb nicht, weil der Begriff derart vage und mehrdeutig ist, dass er umso besser politisch funktioniert, aber kaum zu operationalisieren ist. So ist z.B. in Bezug auf ‘Sagbares’ und ‘Protest’ gegen bestimmte Perspektiven wesentlich, zwischen Personen und Positionen zu unterscheiden. Auch ist nicht zu vernachlässigen, dass alle verwendeten Begriffe – ‘Zensur’, ‘Kritik’ usw. – immer schon in normativen, z.T. (tages-)politischen Konstellationen stehen. Hier schon, beim Design, wird deutlich, wie sehr eine empirische Beforschung der Problematik davon abhängt, als was und wie das Problem gerahmt, bezeichnet, dann auch operationalisiert wird. Es bedarf hierbei auch qualitativer und nicht zuletzt auch historisch informierter Forschung, um nicht den untersuchten Konstellationen naiv ‘nach dem Mund’ zu reden.

Um die zentralen Befunde zunächst zu rekapitulieren, lassen sich die Ergebnisse in Revers und Traunmüller (2020) in drei zentralen Punkten zusammenfassen.

  • Spreche sich ein beträchtlicher Anteil der Studierenden für die Einschränkung der Meinungsfreiheit an der Universität aus. Je nach kontroversem Thema würden zwischen 30 Prozent („der Islam ist mit dem Westen unvereinbar“) und 54 Prozent („Homosexualität ist unmoralisch“) der Studierenden einem Redner nicht erlauben, auf dem Campus zu sprechen. Und noch höhere Anteile, zwischen 64 Prozent („es gibt biologische Unterschiede in den Talenten zwischen Männern und Frauen“) und 83 Prozenz („Homosexualität ist unmoralisch“), waren der Meinung, dass Personen, die solche Ansichten vertreten, nicht an der Universität lehren dürfen. Etwa ein Drittel der Studenten würde auch ein Verbot der Bücher dieser Personen aus der Universitätsbibliothek befürworten.
  • Gebe es Hinweise auf Konformitätsdruck, welcher die Studierenden hemmt, sich selbst frei zu äußern. So gibt etwa ein Viertel der befragten Studierenden an, für eine von ihnen gemachte Äußerung bereits persönlich attackiert worden zu sein. Ein Drittel der Befragten berichten, dass sie es lieber vermeiden in einer Seminardiskussion ihre ehrlichen Ansichten zu teilen.
  • Bestünden sowohl hinsichtlich des Wunsches, die Redefreiheit einzuschränken als auch hinsichtlich der Hemmung, seine Meinung offen zu äußern, politisch-ideologische Unterschiede zwischen den Studierenden. Laut Selbstbeschreibung politisch linke Studierende seien weniger bereit, ‘umstrittene’ Standpunkte zu Themen wie Gender, Einwanderung oder sexuelle und ethnische Minderheiten zu tolerieren. Studierende, die sich als rechts der Mitte verorten, neigten eher dazu, sich selbst zu zensieren.

 

Ad 1) An diesen Befunden wurde vielfach Kritik formuliert. So z.B, etwa Paula-Irene Villa, dass es wichtig sei, zwischen Personen und Positionen zu unterscheiden. Dass Studierende also jemanden nicht einladen würden, der/die bestimmte Positionen vertritt, heißt nicht, dass sie diese Positionen nicht lesen, diskutieren, analysieren, verstehen würden. Anders ist es aber, wenn auch Bücher aus Bibliotheken ‘verbannt’ werden sollten. Das ist tatsächlich ein Hinweis darauf, dass Positionen aus dem Raum der Universität ausgeschlossen werden sollten.

In dem Vortragsszenario sind Studierende wohlgemerkt nicht gezwungen, sich diesen Rednern bzw. Ihren Positionen auszusetzen. Sie könnten sich einfach “umdrehen und weggehen” (Strasser 2020). Der Befund impliziert auch nicht unbedingt, dass Studierende nicht willig sind, sich mit entsprechenden Ideen auseinanderzusetzen. Es wirft aber weiterführende Fragen auf, die es vor allem qualitativ zu untersuchen gelte: Worin sehen Studierende die Gefahr der Äußerung verschiedener Meinungen, Argumente oder auch Befunde an der Universität? Wo ziehen sie die kritische Grenze zwischen Duldung – mit der Möglichkeit des Widerspruchs, des Vorführungens oder Entlarvens unliebsamer Sichtweisen – und Ablehnung in Form von Verhinderung oder Verbot? Und auf welcher Rechtfertigungsbasis ziehen sie diese Grenzen? An der Uni gelehrte und diskutierte Ideen spielen hierbei vermutlich eine Rolle und es wäre interessant, genaueres über ihre praktische Relevanz zu erfahren.

 

Ad 2) gibt Paula-Irene Villa zu bedenken, dass “persönlich attackiert” zu werden Unterschiedliches bedeuten kann: die Übergänge zwischen Kritik, Angriff, Beleidigung, Debatte sind fließend, womöglich wird auch von den befragten Studierenden als Angriff gewertet, was als Kritik gemeint ist (eine Position sei ‘rassistisch’ z.B. ist kein Angriff auf eine Person und kann sehr wohl als Sachargument gewertet werden.). In dieser Hinsicht wäre eine vertiefende qualitative Analyse von Aussagen sinnvoll. Denn womöglich ist Widerspruch und Kritik soziologisch – wenn wir die Aussagen der Befragten ernst nehmen, diese aber nicht unkritisch-affirmativ glauben – tatsächlich ein Ausdruck von Debatte und Meinungsvielfalt. Denn Debatte bedeutet ja genau nicht, alle Positionen unkritisch und unwidersprochen gelten zu lassen. Hier ergibt sich weiterer Forschungsbedarf, insbesondere mit qualitativen Methoden, deren Erkenntnisse wiederum in die Itemformulierung einfließen können.

So wichtig die unterschiedlichen Schattierungen der gegenseitigen Kritik, des Widerspruchs und ihre Folgen für das Diskussionsklima sind, ein Fokus sollte auf Diskussionen liegen, die gar nicht erst stattfinden, und vor allem Stimmen, die sich nicht zu Wort melden getrauen. Die Konformitätsforschung Marie Jahodas (gem. mit Cook 1952) hat gezeigt wie aus Bedingungen starker ideologischer Konflikte gegenseitiges Misstrauen und selbstauferlegte Verhaltensstandards erwachsen. Selbst im Konflikt Unbeteiligte bzw. Unverdächtige leiten aus manifesten Normen Verhaltenseinschränkungen ab, aus Furcht z.B., als Feind diskreditiert zu werden. Wenn sich an der Hochschule in gewissen Themenbereich ein erhöhter Druck unter Studierenden feststellen lässt, sich bestimmten Meinungen unterzuordnen, leitet sich daraus die Frage ab: Führt dies nur zur Unterdrückung abweichender Meinungen oder zu weitergehenden Selbstbeschränkungen, etwa einer verminderten Bereitschaft, diese Themen überhaupt zu diskutieren? Sind also Beschränkungen Effekte fachlicher und ethischer Lernprozesse oder, im Gegenteil, das Resultat anti-reflexiver Konformität? Das gälte es präziser zu beforschen.

Bibliographie (Teil 1 & 2)

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Zu Teil 2 des Beitrags

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